Biologische Medizin

Allgemeines

Dieses naturheilkundliche Behandlungskonzept  ist eine Weiterentwicklung der alten Blut- und Säftelehre, die über einige Jahrhunderte das medizinische Denken prägte.

 

Man ging damals davon aus, daß  Veränderungen in den Körpersäften die Ursache für Erkrankungen sind. Dem ist man im 20. Jh. nachgegangen.

 

Dabei hat man entdeckt, daß es Toxine sind, die Beschwerden verursachen. Deshalb heißt die biologische Medizin auch Homotoxikologie.

 

Je nachdem welche Strukturen in unserem Körper betroffen sind,  Körpersäfte - Bindegewebe - Organe, entstehen unterschiedliche Beschwerdebilder. 

 

Außerdem hat man herausgefunden, daß  jede dieser Strukturen auch eine andere Art von homöopathischen Medikamenten braucht, um wieder besser zu funktionieren. 

 

Womit  arbeitet man in der biologischen Medizin?

 

Neben den homöopathischen Mitteln kommen auch Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz, es kann eine Ernährungsumstellung erforderlich sein und natürlich ist dieses System auch kombinierbar mit anderen naturheilkundlichen Verfahren.

 

Homöopathie

Hier in der Praxis kommen die, in der biologischen Medizin, verwendeten, homöopathischen Mittel zum Einsatz.

 

Das sind Komplexhomöopatika, Nosoden , Potenzakkorde und Organpräparate.

 

In den Komplexhomöopatika sind mehrere Substanzen enthalten. Die Mittel stützen die jeweilige Organfunktion und leiten Toxine aus.

 

Als  Ausgangssubstanz für Nosoden werden Stoffe verwendet, die gezielt aus dem Körper ausgeleitet werden sollen. Dabei können körpereigene oder körperfremde Stoffe Verwendung finden. Diese Mittel stimulieren das Immunsystem und reinigen die "Transitstrecke" - also die Matrix oder auf deutsch, das Bindegewebe. (Blutgefäße und Nerven enden im Bindegewebe, das die Zellen umschließt. Von dort holen sich die Zellen die benötigten Nährstoffe und entsorgen da die Stoffwechselendprodukte.)

 

Potenzakkorde bestehen aus verschiedenen Potenzen (Verdünnungen) einer Ausgangssubstanz. Die Erfahrung hat gezeigt, daß Erstverschlimmerungen, die bei der Behandlung mit homöopathischen Mitteln auftreten können,  gar nicht oder  deutlich geringer ausfallen.

 

Organpräparate werden aus tierischen, zellulären Material hergestellt. Damit kann man gezielt die entsprechenden Organe stützen. Je nach Potenz (Verdünnung) ist es möglich die Organe anzuregen oder überaktive Prozesse zu beruhigen.